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Magnetresonanztomographie (MRT)

Die MRT ist ein Verfahren, bei dem mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen Bilder vom Inneren des Körpers erzeugt werden. Sie wird eingesetzt, wenn durch andere bildgebende Untersuchungen keine ausreichende Diagnose gestellt werden konnte. Obwohl sich der Herzmuskel ständig bewegt, können mittels MRT das Volumen des Herzens, die Wanddicke, Beweglichkeitsstörungen und Narbenzonen, z. B. nach einem Infarkt, dargestellt werden. Auch eine Herzmuskelentzündung ist sehr gut sichtbar. Für diese Untersuchung müssen Sie sich in eine relativ enge Röhre legen, in der es sehr laut wird. Vorher sind alle metallenen Dinge wie z. B. Uhren, Schlüssel, Haarnadeln oder Gürtel abzulegen. Wer einen Herzschrittmacher, Herzklappen aus Metall oder Gelenkprothesen trägt, muss das dem Arzt vorher mitteilen. Während der Untersuchung in der MRT-Röhre ist es wichtig, ruhig liegenzubleiben und gleichmäßig zu atmen. Über eine Gegensprechanlage und eine Klingel kann man jederzeit Kontakt zum Untersuchungsteam aufnehmen und spezielle Kopfhörer mildern den Lärm des Gerätes. Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzfrei und dauert ca. 30 Minuten.