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16.04.2014

Ausstellungseröffnung: “Was bedeutet Ihnen Ihr Herz?”

„Was bedeutet Ihnen Ihr Herz?“ Ganz persönliche Antworten auf diese Frage von 20 Prominenten aus Politik, Sport und Kultur zeigt jetzt eine Ausstellung im Zentrum für Innere Medizin der Uniklinik, die am 10. April eröffnet wurde. Ehrengast der Ausstellungseröffnung war die frühere Weltmeisterin und Olympiamedaillengewinnerin Sabine Bau, die aus Sicht einer ehemaligen Leistungssportlerin und heutigen Ärztin erläuterte, wie sie ihr Herz gesund hält.

Unter den Prominenten melden sich Politiker auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, national bekannte Sportler ebenso wie regionale Sportasse zu Wort. Für viele, ist ihr Herz der „Motor des Körpers“ (Thomas Lurz), ein „unermüdlicher Impulsgeber“ (Melanie Huml) oder ein innerer „Kompass, der die Richtung vorgibt“ (Barbara Stamm). Auch enthalten viele Stellungnahmen Aussagen darüber, wie durch eine gesunde Ernährung, Bewegung und einen angemessenen Umgang mit Stress das Herz gestärkt wird (Schauspielerin Michaela May).

Neben den Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben sich in der Ausstellung auch Schülerinnen des Gymnasiums der St.-Ursula Schule dazu geäußert, welche Bedeutung ihr Herz für sie hat: Für Leonie (7. Klasse) ist das Herz ein „Ort der Gefühle und Meinungen“, für Marie-Luise ein Ort der „Fröhlichkeit und Trauer“ und für Emilia ein „Ort zum Lieben, vor allem ihrer Freunde“.

In seiner Begrüßung hob Prof. Georg Ertl, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I der Uniklinik hervor, dass mit der Ausstellung das Thema Herz und Herzschwäche aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet wird. „Mit dem Ansatz, das Herz nicht nur medizinisch zu betrachten, sondern die symbolische Dimension einzubeziehen, möchten wir neue Bevölkerungsgruppen ansprechen, deren Weg sonst nicht in die Klinik führt.“ Dr. Sabine Bau, heute Orthopädin am Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim und ehemalige Weltklasse-Fechterin, betonte in ihrem Grußwort den Stellenwert der Prävention: „Obwohl die Diagnostik- und Therapieoptionen in der Medizin und speziell in der Kardiologie immer besser werden, ist die Vorsorge der erste, einfachste und kostengünstigste Ansatzpunkt“. Als ehemalige Leistungssportlerin habe sie früh begriffen, dass sie mit ihrem Körper sorgsam umgehen müsse.

Mit dieser Ausstellung, die noch bis Ende Mai im Zentrum für Innere Medizin zu sehen sein wird, leiten das Kompetenznetz Herzinsuffizienz (KNHI) und das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) die Aktionen zum „Europäischen Tag der Herzschwäche“ vom 9.-11. Mai ein.

Prof. Georg Ertl, Dr. Sabine Bau, Dr. Mirko Kirschkowski (Geschäftsführer DZHI) und Prof. Stefan Störk (Wissenschaftlicher Geschäftsführer KNHI) bei der Ausstellungseröffnung