Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)

 

 

Herz-Kreislauf-Forschung braucht interdisziplinäre Zusammenarbeit und groß angelegte Studien. Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK) finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beste Voraussetzungen für ihre Forschungsprojekte. 28 Einrichtungen an sieben Standorten haben sich zusammengeschlossen, um durch gemeinschaftliche Forschung die Prävention, die Diagnostik und die Therapie voran zu bringen. Das Zentrum gibt dabei Raum für breit angelegte Forschungsprojekte und ermöglicht es, innovative Ansätze besser umzusetzen. Über 120 Expertinnen und Experten bündeln an den sieben Standorten des DZHK ihre Kompetenzen. Hier kommen Kardiologen, Herzchirurgen, Pharmakologen, Genetiker, Radiologen, Gefäßspezialisten, Ernährungswissenschaftler, Sportmediziner und Psychologen zusammen und planen gemeinsame Forschungsprojekte. Ihnen zur Seite stehen Physiker, Biochemiker und Bioinformatiker.

Das DZHK hat sich zum Ziel gesetzt, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Praxis zu überführen (Translation). Deshalb hat es ein eigenes Forschungsprogramm konzipiert, das vor allem translationale Projekte fördert. Damit sollen gefundene molekulare Zielstrukturen von der Zellkultur, über den Tierversuch bis zur ersten Erprobung an Patientinnen und Patienten auf ihre Eignung als Therapeutikum untersucht und weiterentwickelt werden.

Einen großen Mehrwert bringt das DZHK für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Herz-Kreislauf-Forschung eigene Akzente setzen wollen. Promotionsstipendien unterstützen den Nachwuchs bei den individuellen Karriereschritten. Standortübergreifende Workshops fördern den Austausch zwischen den Arbeitsgruppen. Ein Mentoring-Programm bereitet auf Führungsaufgaben in der kardiovaskulären Forschung vor.

Das DZHK wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den zehn Sitzländern gefördert. Es gehört zu den sechs Deutschen Zentrum der Gesundheitsforschung (DZG).

Seit Januar 2015 wird das Kompetenznetz Herzinsuffizienz teilweise durch das DZHK gefördert und kooperiert mit diesem.