Historie

Das Kompetenznetz Herzinsuffizienz ist ein interdisziplinäres Kooperationsvorhaben mit Geschäftsstelle am Universitätsklinikum Würzburg. Vom 01.01.2003 bis zum 31.12.2014 wurde das Netzwerk vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer Gesamtsumme von ca. 11 Millionen Euro gefördert. Das KNHI ist Teil der Fördermaßnahme “Kompetenznetze in der Medizin”. Im Verlauf der Förderung waren führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz aus 30 Universitätskliniken, 5 Forschungsinstituten, 7 Herzzentren, 17 Herz-Kreislauf- Klinken, über 200 Arztpraxen, 4 Rehakliniken sowie Organisationen und Verbänden in diesem Kooperationsnetz beteiligt. Die deutschlandweite Einbindung dieser verschiedenen Institutionen in ein Netzwerk soll über Synergieeffekte zu Fortschritten in der Forschung führen und neue Wege zur zeitnahen Umsetzung dieser Erkenntnisse in die Versorgung der Patienten aufzeigen. 

Im Fokus der wissenschaftlichen Projekte steht die koordinierte Erforschung der Herzinsuffizienz, angefangen von der Epidemiologie und dem molekular-genetischen Ursachen, über moderne Diagnoseverfahren bis hin zur Therapie. Patienten erhalten über das Kompetenznetz umfassende und allgemeinverständliche Informationen über den Stand der Wissenschaft und konkrete Handlungsempfehlungen sowie Gelegenheit zur Weiterbildung und Kontakte zu Spezialisten.

Seit dem 1. Januar 2015 wird das Kompetenznetz Herzinsuffizienz teilweise durch das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK) gefördert und kooperiert mit diesem.