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Welche Schweregrade gibt es?

Die Schwere einer Herzschwäche wird bestimmt nach dem Grad der Belastbarkeit. 

Die New York Heart Association (NYHA) teilt die Herzinsuffizienz in vier Schweregrade ein:

Welche Formen können auftreten?

Man unterscheidet zwischen der chronischen und der akuten Herzinsuffizienz. Die chronische Herzinsuffizienz entsteht langsam. Sie kann zunächst symptomlos sein, aber im Laufe der Zeit verschlechtert sie sich zunehmend. Die akute Herzinsuffizienz tritt plötzlich auf und die Symptome sind gleich stark ausgeprägt. Sie ist meist Folge eines Herzinfarkts, durch welchen Herzgewebe geschädigt wurde. Es ist auch möglich, dass sich aus der chronischen Herzinsuffizienz plötzlich eine akute Form entwickelt, weil es der Körper nicht mehr schafft, diese weiter zu kompensieren.

Was ist im Notfall zu tun?

Meistens entwickeln sich Luftnot und Beinödeme (Wassereinlagerung in den Beinen) über einen längeren Zeitraum. ln einigen Fällen können sich diese aber auch plötzlich oder innerhalb kurzer Zeit entwickeln. Die Atmung fällt dann zunehmend schwerer und oft tritt ein Druckgefühl in der Brust auf. Ursachen sind meistens eine plötzliche Verengung oder ein Verschluss der Herzkranzgefäße, Herzrhythmusstörungen oder ein starker Blutdruckanstieg. ln einer solchen Situation sollte der Notarzt gerufen werden. Dem Notarzt wird die richtige Behandlung erleichtert, wenn eine aktuelle Medikamentenliste sowie weitere Unterlagen (z. B. Entlassungsbriefe aus dem Krankenhaus) bereitgehalten werden. Wenn der behandelnde Arzt ein Nitro-Spray verordnet hat, so können davon zwei Sprühstöße genommen werden, sofern der systolische Blutdruck mindestens 120 mmHg beträgt.